timorbaratkupang
Kupang ist die Hauptstadt der Provinz Nusa Tenggara Timur, der Republik Indonesien. Die Stadt selber liegt im südlichen westen der Insel Timor. Insgesamt wohnen rund 450.000 Einwohner an den südlichen Ufern der Kupang Bucht.
In der Region hat diese Stadt, als Sitz des Bischhofs und seit 1962 auch als Universitätststadt eine besondere Bedeutung.
Kupang ist zudem, dank des Exporthafen auch wirtschaftlich aktiv, insbesondere eben im Handel und der Zementindustrie.
Historieseit1749
Anno 1749 scheiterte der Rückeroberungsversuch der Stadt durch die Topasse und die Portugiesen. Viele Anführer der Topasse, der portugiesisch-malaiischen Mischbevölkerung, wurden bei der Schlacht von Penfui ermordet. Die meisten Einheimischen wandten sich in der Folge dieser Niederlage von den Portugiesen ab, und unterwarfen sich den Holländern.
17687 erreichte William Bligh mit seinen Gefolgsleuten Kupang, nachdem er nach der Meuterei auf der Bounty, die übrigens auch verfilmt worden ist, auf offener See ausgesetzt worden ist.
Im Jahr 1799 wurden die Besatzer aus Britannien von bewaffneten Sklaven und Einheimischen vertrieben.
In den Jahren zwischen 1811 und 1816 besetzten Engländer den Westen Timors.
1875 wurde Kupang dann von dem deutschen Expeditionsschiff SMS Gazelle besucht, auf dem Wege seiner Welt Umsegelung.
1942 dann war Kupang eines der ersten Ziele der janpanischen Invasoren.